Wird Angst durch Hormone verursacht?

Da die Welt immer schnelllebiger und stressiger wird, ist Angst zu einem immer häufiger auftretenden Problem geworden. Hormonelle Ungleichgewichte können eine Reihe von körperlichen Symptomen verursachen, aber was ist mit psychischen Problemen wie Angstzuständen?

Das Verständnis der Verbindung zwischen Hormonen und Angst hilft besser zu verstehen, wie Körper und Geist zusammenarbeiten.

Was ist Angst?

Angst ist ein Gefühl des Unbehagens, wie z. B. Sorge oder Angst, das leicht oder schwerwiegend sein kann.

Jeder fühlt sich irgendwann in seinem Leben ängstlich, aber für manche Menschen kann Angst ein chronischer (langfristiger) Zustand sein. Angststörungen sind häufige psychische Störungen.

Es gibt verschiedene Arten von Angststörungen, darunter:

  • Generalisierte Angststörung (GAS): Menschen mit GAS sind die meiste Zeit ängstlich und haben oft Schwierigkeiten, sich daran zu erinnern, wann sie sich das letzte Mal entspannt gefühlt haben. GAD kann körperliche Symptome wie Zittern, Schwitzen und schnellen Herzschlag verursachen.
  • Panikstörung: Menschen mit Panikstörung erleben plötzliche und unerwartete „Panikattacken“. Diese können sehr beängstigend sein und können Herzrasen, Kurzatmigkeit, Schwitzen und Schwindel beinhalten.
  • Phobien: Eine Phobie ist eine intensive Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation. Die häufigsten Phobien sind Höhenangst, Flugangst, öffentliches Reden, Blut und Insekten.
  • Soziale Angststörung (SAD): Auch als soziale Phobie bekannt, ist SAD eine Art von Angst, die in sozialen Situationen auftritt. Menschen mit SAD machen sich Sorgen, von anderen beurteilt zu werden oder vor anderen Fehler zu machen. Sie vermeiden soziale Situationen ganz oder erleben intensiven Stress, wenn sie sie nicht vermeiden können.

Die Ursachen der Angst

Es gibt viele mögliche Ursachen für Angst, und Hormone können eine davon sein. Hormonelle Ungleichgewichte können eine Vielzahl von Symptomen verursachen. Beispielsweise kann eine Überfunktion der Schilddrüse zu Angstzuständen oder Cortisolmangel führen.

Darüber hinaus legen einige Forschungsergebnisse nahe, dass Frauen aufgrund hormoneller Unterschiede anfälliger für Angstzustände sind als Männer.

Wenn du unter Angstzuständen leidest und vermutest, dass dies auf Hormone zurückzuführen sein könnte, ist es wichtig, dass du mit einem Arzt sprichst, damit sie oder er Hormontests durchführen kann. Mit Check Your Health kannst du direkt von zu Hause aus einen Hormontest durchführen.

Hormone und Angst

Hormone sind chemische Botenstoffe, die im Körper eine wichtige Rolle spielen. Sie helfen, viele Körperfunktionen zu regulieren, einschließlich Stimmung, Appetit und Schlaf. Wenn der Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht gerät, kann dies zu körperlichen und emotionalen Symptomen führen.

Angst ist eine häufige Emotion, die jeder irgendwann erlebt. Es ist eine normale Reaktion auf Stress und kann hilfreich sein, um uns zum Handeln zu motivieren. Wenn die Angst jedoch übermäßig oder anhaltend wird, kann sie unser tägliches Leben beeinträchtigen und erhebliche Belastungen verursachen.

Viele Faktoren können zu hormonellen Ungleichgewichten beitragen, darunter Stress, Ernährung und bestimmte Erkrankungen. Obwohl mehr Forschung erforderlich ist, um diese Beziehung besser zu verstehen, können einige Behandlungen helfen, Hormone auszugleichen und Angstsymptome zu reduzieren.

Wenn du glaubst, dass deine Hormone zu deiner Angst beitragen, kannst du deinen Hormonspiegel mit einem Check Your Health-Test überprüfen und dann einen Arzt aufsuchen, um deine Ergebnisse zu klären und zu verstehen, woher diese wiederkehrende Angst kommt.

Wie behandelt man Angst?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Angst zu behandeln, und der für dich beste Ansatz kann von der Schwere deiner Angst und was zu dir am besten passt abhängen.

Einige gängige Behandlungen für Angstzustände sind:

  • Beratung oder Therapie: Das Gespräch mit einem Berater oder Therapeuten kann dir helfen, deine Angst zu verstehen und gesunde Bewältigungsmechanismen zu entwickeln.
  • Medikamente: In einigen Fällen können Medikamente erforderlich sein, um Angstzustände zu bewältigen. Dein Arzt kann dir dabei helfen festzustellen, ob dies eine geeignete Option für dich ist.
  • Entspannungstechniken: Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation und tiefes Atmen können helfen, Stress abzubauen und Ruhe zu fördern.
  • Bewegung: Bewegung kann helfen, Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern.

Angst ist mehrere Faktoren

Hormone können eine Quelle von Angst sein und in einigen Fällen dazu beitragen. Angst wird auch von vielen anderen Faktoren wie Genetik, Umwelt, Lebensstil und Ernährung beeinflusst.

Es ist wichtig, professionelle Hilfe zu suchen, wenn du unter Angstzuständen leidest, damit die Grundursache identifiziert und geeignete Behandlungspläne erstellt werden können.

Maßnahmen zur Reduzierung des Stressniveaus und zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens können dazu beitragen, Angstsymptome im Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen zu minimieren.

Published By: Sofia Borges

Published Date: 31 Mars 2023

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